Zum Inhalt

Atomkraft

Hinweis

Alle unsere Abbildungen sind interaktiv: im oberen rechten Bereich jeder Abbildung finden Sie Buttons, mit denen Sie zoomen können. Einzelne Zeitreihen können durch Klicken in der Legende ein- und ausgeblendet werden.

Anteil der Atomkraft an der Stromerzeugung

Um eine Diversifizierung des Strommixes in Frankreich zu erreichen, hatte das im August 2015 verabschiedete Energiewendegesetz für grünes Wachstum (LTECV) das Ziel gesetzt, den Anteil der Atomkraft an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2025 auf 50 % zu reduzieren. Im November 2019 wurde im Energie-Klima-Gesetz (LEC) dieses Ziel auf das Jahr 2035 verschoben. In der Mehrjährigen Energieplanung (PPE) ist festgelegt, dass dieses Ziel unter anderem die Schließung von 14 Kernreaktoren in Frankreich bis 2035 bedeuten würde. Im Februar und Juni 2020 wurden die beiden Reaktoren der Anlage in Fessenheim stillgelegt. Frankreich verfügt derzeit über 56 Kernreaktoren an 18 Standorten mit einer installierten Gesamtleistung von 61,4 GW.

Nach Angaben des französischen Übertragungsnetzbetreibers RTE (auf Französisch, Réseau de Transport d'Électricité (RTE)) hat die Atomkraft in Frankreich im Jahr 2021 69 % der Stromerzeugung ausgemacht. Dieser Anteil liegt leicht über dem Anteil, der sich aus einer linearen Verringerung zwischen 2019 und 2035 ergibt, also den Jahren der Zielfestlegung und der Zielerreichung. Eine lineare Verringerung des Anteils der Atomkraft an der Stromerzeugung würde einen Anteil von 68,0 % im Jahr 2021 und von 66,7 % im Jahr 2022 bedeuten.


Letztes Update: 2022-09-27